Verbreitung der Hospizidee in der Öffentlichkeit

Offen sprechen über das, was zählt

Hospizliche Themen gehen uns alle an. Dennoch werden Fragen rund um Sterben, Abschied, Trauer, Vorsorge oder Palliativversorgung oft erst dann aktuell, wenn es um einen selbst oder einen nahestehenden Menschen geht.

Als Anna Hospizverein verstehen wir es als wichtigen Teil unseres Auftrags, die Hospizidee in die Öffentlichkeit zu tragen, Wissen zu vermitteln und Räume für Begegnung und Austausch zu schaffen. Wir möchten dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen, Gespräche zu ermöglichen und Menschen zu ermutigen, sich frühzeitig mit den Themen Leben, Sterben und Trauer auseinanderzusetzen.

Dazu bieten wir regelmäßig kostenfreie Vorträge, unsere Vorsorgeberatungen, Informationsveranstaltungen und Themenabende an. Gerne kommen wir auch direkt zu  Ihnen, zu Vereinen, Verbänden, Einrichtungen, Pfarrgemeinden, Schulen oder Behörden und gestalten eine Veranstaltung, die auf die Interessen und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe abgestimmt ist.

Darüber hinaus machen wir hospizliche Themen auf vielfältige Weise sichtbar: durch Ausstellungen, Projekte und Aktionen in der Region, durch unsere Hospizzeitung sowie durch regelmäßige Newsletter, die über unsere Arbeit, aktuelle Entwicklungen und Veranstaltungen informieren.

Dauerausstellung „Trauer soll sichtbar werden“

Der Anna Hospizverein hat vor vier Jahren die Ausstellung „Trauer soll sichtbar werden“ gestaltet. Wir wollten wissen, welchen persönlichen Umgang Menschen mit den schweren Themen Tod, Trauer, Letzte Lebenszeit haben. Angesprochen wurden Menschen quer durch alle Altersgruppen und herausgekommen ist eine wunderbare Sammlung von philosophischen, pragmatischen, humorvollen und tiefgründigen Antworten auf z. B folgende Fragen:

  • Macht Schuld das Sterben schwerer?
  • Wie sollen in meiner letzten Lebensphase die Tage gestaltet werden?
  • Wie lange dauert Trauer?
  • Was heißt für mich „ein guter Tod“?
  • Welche Bedeutung hat meine Grabstätte für Angehörige und Freunde?

Nachdem die Ausstellung 2023 an verschiedenen Orten im Landkreis gezeigt wurde, sind die Exponate nun fest in Annabrunn installiert und können dort besichtigt werden.

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